Der Klabautermann

Einleitung

Der Klabautermann ist eine Gestalt des seemännischen Aberglaubens.
Als sagenhafter Schiffskobold auf Segelschiffen der norddeutschen Matrosen verkörpert er ihren guten Geist, der das Schiff bis zum Untergang nicht verlässt.

Schon allein durch seine Anwesenheit soll der Klabautermann die treuen und ordentlichen Seeleute beschützen und ihrem Schiff gewöhnlich Glück bringen. Er behütet es vor Brand, Strandung und anderem Unheil. Er steht dem Schiffsführer nahe, sitzt gern an dessen Speisetisch und warnt ihn vor Gefahren. Der Klabautermann ist der Schutzpatron sowohl des Schiffes als auch der Seeleute. „Es besteht überhaupt vielfach die Ansicht, dass der Klabautermann mehr zu dem Schiffer als zu dem Schiff gehöre“ (Wossidlo 1951; S 283)*.

Er ist von allen seemännischen Spukgestalten die bekannteste. Erstmals wird vom Klabautermann in einer Urkunde aus dem 13. Jahrhundert berichtet. Der sagenumwobene Schutzgeist hatte seine hohe Zeit während der Segelschifffahrt, mit dem Aufkommen der Dampfschiffe schwand seine Bedeutung.

Wesentlichen Anteil an der Verbreitung des Gedankengutes um den Klabautermann haben die Literaten. Bereits T.M. RICHTER sprach im Jahre 1821 in seinem ersten Band der „Reisen zu Wasser und zu Lande“ vom Kalfatermännchen und HEINRICH HEINE schrieb 1827 im zweiten Teil der „Reisebilder“ über den seemännischen Aberglauben vom Klabautermann.  Auch THEODOR STORMS Novelle „Die Halligfahrt“ von 1871 und CHRISTIAN MORGENSTERNS Gedichte „Klabautermann“ und „Brief einer Klabauterfrau“ von 1919 gehören zur historisch wertvollen Klabautermann-Literatur..

Heute leben die wundersamen Begebenheiten um den hilfreichen Kobold aus der Segelschifffahrtszeit vorwiegend an den Küsten in einzelnen Sagen fort, ebenfalls unter Seeleuten und Segelsportlern sowie im Hotel- und Gastronomie-Gewerbe des norddeutschen Küstenbereichs.**

In heutiger Zeit verschrieb sich unser  „Klabautermann-Club für Deutschland“
dem Ziel, die Klabautermann-Problematik als Erbe zu bewahren und zu pflegen sowie dazugehörige Sachkenntnisse zu verbreiten.

 

Sprachliche Herkunft

Den Namen Klabautermann (Klabatersmann) leitet man meistens aus der Bezeichnung Kalfatermann ab. Dieser verstopft mit Pech und Werg auf dem Schiff undichte Stellen; er bessert sie mit seinem Kalfaterhammer aus (kalfatern: seemännischer Ausdruck für abdichten).

Nach dem kaiserlichen Marinepfarrer HEIMS, der aus seinem Umgang mit Seeleuten viel Wissenswertes über den Klabautermann übermittelt hat, kann der Name auch mit   „Klütermannn zusammenhängen, abgeleitet von … klütern, d.h. in geschickter Weise geschäftig sein“ (Heims; S. 123). GOLTER vermutet, dass der Name Klabautermann aus kabolt bzw. kobolt entstellt wurde (Golter; S. 187). Aber auch die Verbindung der Wörter Kobold und Mann wird für durchaus möglich gehalten (Reich/Pagel; S. 324). Das Wort Kobold bedeutet eigentlich „kobwalt“ = „einer, der des Kobens waltet“. Im Mittel-hochdeutschen bedeutete kobe = die Hütte, der Verschlag (Golter; S. 183).
Weitere Namensdeutungen gehen auf Klettermann, Klabüstermann oder Klabattermann zurück. Dabei wurde das Wort zusammengesetzt aus Klabauter („klabastern“ = niederdeutsch für poltern bzw. polternd umherziehen) und Mann.
Darüber hinaus hat SCHRÖDER die friesisch-niederländische Sprachform Klabautermann als Streckform: kl(ab)áutermann von klautern = klettern erläutert.***
Überdies gab es noch zwei völlig andere Bezeichnungen für den Klabautermann: Die synonyme Verwendung des Namens Petermännchen durch Mecklenburger Schiffer aus Wismar wird von WOSSIDLO erklärt. Er sah einen Zusammenhang zwischen der sagenhaften Wikingerstadt Rerik und unserem Schiffsgeist. Auf der Insel Poel soll man diesen als Heumännchen verehrt haben.

Natürlich hat der Name des Klabautermanns in allen Ländern, in denen dieser Schiffgeist eine Rolle spielte, seine sprachspezifisch geprägten Unterschiede. Nachfolgend dafür 3 Beispiele:
Im Niederländischen nennt man ihn Kabouterman, Kabauterman oder Klabatorman, im Finnischen laivan-haltia (Loorits; S. 78) und im Englischen bogyman (Hävernick; S. 70f).
Den sagenhaften Schiffskobold kennt man rund um die Ostsee und die Nordsee.
OSKAR LOORITS stellte fest „dass die Ostseeländer an diesen deutschen Schiffsgeist beinahe mehr Erinnerung bewahrt haben als Deutschland selbst.“ (Loorits; S. 122)
Übersetzungen des Namens „Klabautermann“ und Kunde von seinem Wirken gibt es in vielen Sprachen der Welt.

 

Einordnung in das System der Sagengestalten

Im Verlaufe der Geschichte haben sich in Norddeutschland – ähnlich wie in anderen deutschen Landen – zahlreiche Sagengestalten etabliert. Etliche davon tauchen in verschiedenen Regionen eines kulturellen Großraumes auf, so etwa in Pommern und in Ostfriesland.

Der Klabautermann ist eine länderübergreifend bekannte Sagenfigur. Seine weite Verbreitung rührt daher, dass die Besatzungen auf den Segelschiffen in der Regel multinational zusammengesetzt waren.
Er spielte vom Ende des 14. Jh. bis zum Anfang des 20. Jh. im Bewusstsein der Küstenbevölkerung aller Anlieger-Staaten von Ostsee und Nordsee eine wichtige Rolle.
Auch in Deutschland gehört er zum Kulturgut des Volkes.
Mit dem Aufkommen der Motorschiffe verlor sich seine Bedeutung. Denn die Maschinisten, Ingenieure und die modern ausgebildeten Kapitäne dieser Schiffe waren nunmehr von ihrer Technik abhängig und nicht vom Wirken eines imaginären Kobolds. So hat sicher allein das Radar mehr Schiffsuntergänge verhütet als der Klabautermann.

Sagen bilden wie Legenden, Fabeln und Märchen eine jeweils eigene Kategorie volkstümlicher Überlieferungen.  Sie wurden in der Regel innerhalb eines bestimmten historischen Gebietes weitererzählt. „Gerade die Sage (bietet) durch ihre prinzipielle Bindung an Ort und Zeit eine große regionale Identifikationsmöglichkeit…“ (Damwerth; S. 5)
Wir haben insbesondere die Sagen aus dem jetzigen und ehemaligen deutschen Küstenraum wie z.B. Mecklenburg, Friesland, Schleswig-Holstein und dem Baltikum gesichtet.
Oft wird eine Einteilung in historische Sagen und mythische Sagen vorgenommen; manchmal ergänzen Ortssagen diese beiden Kategorien.
Innerhalb des jeweiligen historischen Gebietes werden die sagenhaften Gestalten eingeordnet.
So gehören im Volke überlieferte Geschichten aus der „Schwedenzeit“ zu den historischen Sagen.
Im Bereich der mythischen Sagen kennt man Hausgeister, Zwerge, Nixen und andere Wassergeister.

WOSSIDLO teilt die von deutschen Seeleuten überlieferten Sagen ein in:
– Sagen, die  aus der Mittelmeergegend zu unseren Seeleuten gelangten (Sagen vom Lebermeer, vom Magnetberg, von Seejungfern)
– Ortssagen aus Ländern, in denen die fraglichen Orte liegen und die durch Seeleute des betreffenden Landes an Bord erzählt wurden (Erzählungen über Hven und Bornholm)
– Sagen, die unter den Seeleuten unserer Region selbst entstanden (Sagen vom Fliegenden Holländer und vom Klabautermann) (Wossidlo 1943; S. 213).

Vielfach wird der Klabautermann Nixen und anderen Wassergeistern zugeordnet. VAN DER KOOI verwendet den treffenden Begriff „Das Kleine Volk“ und zählt hierzu die Unterirdischen, Odderbaantjes, Mürewüfern, Ölken, Puken, Klabautermännchen, Wieschler, Bergmanntjes und andere Zwerge (Van der Kooi; S. 193 – 222).

Wir stufen den Klabautermann in Anlehnung an das  „Handbuch der Germanischen Mythologie“ in die Gruppe der „Elbe und Wichte“ ein. Hierher gehören Zwerge, Kobolde, Nixen sowie Wald- und Feldgeister.
Elbische Wesen treten gern mit Menschen in Verbindung. Kobolde gleichen den Zwergen, Nixen, Wald- und Feldgeistern häufig in deren Größe, Aussehen und Kleidung. Sie bleiben wie diese meist unsichtbar und bringen Glück ins Haus.
Der Klabautermann ist eine Abart des Haus-Kobolds und demzufolge gleichermaßen ein „Schutzgeist“. Alle Eigenschaften und Verhaltensweisen des Hauskobolds treffen daher analog für den Klabautermann in seiner Beziehung zu Seeleuten und ihrem Schiff zu. „Was der Kobold fürs Haus, das ist der Klabautermann fürs Schiff“ (Golter; S. 186).

 

Kenntnisse über den Klabautermann aus Sagen und Sachbüchern

Der hilfreiche Schiffskobold ist von allen seemännischen Sagen- und Spukgestalten die bekannteste (Reich/Pagel; S.322). Er ist ebenso international wie die Mannschaft auf den alten Segelschiffen, die meist aus Angehörigen verschiedenen Nationalitäten zusammengesetzt war.
Besonders an der Ostsee- und Nordseeküste trifft man auf zahlreiche Geschichten über ihn.

Der Klabautermann gilt als der gute Geist eines Schiffes.
Schon wenn es gebaut wird, nimmt er seinen Platz dort ein. Dabei soll er auf vielfältige Arten an Bord kommen. Häufig erscheint er mit Holz, das Abenteuerliches durchgemacht hat, beispielsweise wenn das Holz gestohlen war, wenn es aus einem Windbruch stammte oder von einem Baum, an dem sich jemand erhängt hatte (Wossidlo 1951; S. 280f). Eine andere Überlieferung besagt, der Klabautermann sei die Seele eines auf dem Schiff Verunglückten (ebenda; S. 281).

Die Fahrensleute sagten, sobald das Schiff bei hoher See knarrte und ächzte: „Der Klabauter-mann arbeitet und staut die Ladung nach“.  Der Sage nach dichtet er Lecks an unzugänglichen Stellen selbst ab. Manchmal jedoch weist er auch nur mit seinem Hammer auf Schäden hin; ein anderes Mal hämmert er außen am Schiff, um dem Zimmermann schadhafte Stellen zu zeigen.
Mehrfach wird erzählt, dass der Klabautermann alles, was tagsüber auf dem Schiff zerbrach, nachts wieder zurechtzimmert. Seine liebste Beschäftigung sei allerdings das Hämmern und Klütern im Schiffsraum.

Überdies hält er das Tauwerk in Ordnung und flickt die Segel. Manchmal aber reißt an Bord ein Tau ohne sichtbaren Grund. Dann suchen die Matrosen dafür die Ursache. Lässt sich keine finden, war es eben der Klabautermann. Natürlich hilft er auch beim Segelsetzen und -bergen, genau wie er den Anker mit lichtet und hievt (Heims; S. 122).

In schwerer See erteilte der Klabautermann des Öfteren das Kommando zum Einholen der Segel, was die Mannschaft auch ausführte. Hinterher stellte sich dann heraus, dass weder  Kapitän noch Steuermann diesen Befehl gegeben hatten. Immer aber war seine Befolgung zum Wohle des Schiffes gewesen (Damwerth; S. 13, Gutmann; S. 97).

Vielfach besteht „die Ansicht, dass der Klabautermann mehr zu dem Schiffer als zu dem Schiff gehöre“ (Wossidlo 1943; S. 283).
Er sorgt für „guten Geist unter der Mannschaft“ (Damwerth; S. 12). Seine Anwesenheit beruhigte die Seeleute (Wiese; S. 34). „Weh den Faulpelzen, die faul ihn allein die Arbeit tun lassen wollen. Die quält und plagt er Tag und Nacht und kneift und knufft sie blau und braun.“ (Heims; S. 122) Seeleute, „die Teer und Werg verloren oder keines mehr hatten, lernten den Klabautermann von einer ganz anderen Seite kennen.“ (Wiese; S. 33)
Wenn die Matrosen fluchen, toben und saufen, verlässt er das Schiff (Wossidlo 1951; S. 281).
Er verschwindet auch, wenn ein Verbrecher unter der Besatzung ist oder auf dem Schiff ein Verbrechen begangen wird. Dem Schiff, auf dem ein guter Kapitän fährt, der die Mannschaft sauber und ordentlich hält, bleibt der Klabautermann stets treu. Ein solcher Kapitän kann den Klabautermann sogar sehen! Ein wenig ist der Klabautermann manchmal auch ein etwas  schalkhafter Geist der Seefahrer, der oft und  gern Schabernack treibt und die Crew neckt oder stört (Hanke; S. 211,  Reich/Pagel; S.324).
Der sagenhafte Schiffskobold kündigt bevorstehende Ereignisse an, die lebenswichtig für Schiff und Besatzung sind. So warnt er beispielsweise vor Untiefen, Stürmen und Mastbruch.
Hört das Klopfen und Poltern auf, steht es schlecht um das Schiff. Der Klabautermann hat es dann verlassen. Durch sein Verschwinden zeigt er kommendes Unheil an.

Der Fliegende Holländer ist das Pendant zum Klabautermann.
HEIMS betrachtete den Fliegenden Holländer als die schönste Seesage. Er veröffentlichte sein reichhaltiges Material 1888 unter dem Titel „Seespuk – Aberglauben, Märchen und Schnurren in Seemannskreisen“ (Heims). Dies ist indes die einzige Quelle, die den Klabautermann direkt mit dem Fliegenden Holländer verbindet!

Die bisher dürftige Verbreitung von Kenntnissen über den Klabautermann liegt zweifellos daran, dass der Seemann, „der ihn unberufen mit Augen schaut…ein dem Tode geweihter Mann“ (Heims; S. 122) war. Und die Matrosen, die ihn vor einem Schiffsunglück erblickten, konnten freilich der Nachwelt nichts mehr über sein Äußeres berichten…
Überliefert wurden Beschreibungen also nur von solchen Seeleuten, die seinem richtungweisenden Finger die Errettung des Schiffes und ihres Lebens zu danken hatten!
Trotzdem glauben viele Seeleute zu wissen, wie der Klabautermann aussieht. Ihre Phantasie  hat ihm ein sehr unterschiedliches Erscheinungsbild angedichtet, was durch den nachfolgenden  Steckbrief des kleinen Freundes der Seefahrer belegt wird:

 

Das Aussehen des Klabautermanns

  •  der Klabautermann ist meist unsichtbar
  • das kleine alte Männchen ist den meisten Überlieferungen nach beinahe durchsichtig (vgl. u.a. Wiese; S. 30); seltener wird angenommen, dass es ganz schwarz sei (ebenda, Reich/Pagel; S. 324) oder wie schwärzlicher Dunst und Nebel aussieht (Hintermeyer; S. 108)
  • etliche Sagen führen seine graue Farbe an (Damwerth; S.12, Hansen;  S.16)
  • der Klabautermann misst kaum 2 Fuß; vergleichbar mit der Größe eines Gartenzwerges
  • er hat einen großen feurigen Kopf (Heims; S. 122) bzw. ein feuerrotes Gesicht (rote Pausbacken), soll aber bisweilen auch totenbleich mit eingefallenen  Wangen gesehen worden sein
  • der Klabautermann besitzt gutmütige, helle und meerblaue Augen sowie seegrüne Zähne
  • sein Kopfhaar ist schneeweiß (selten wird behauptet, es sei rot)
  • zum Bart bestehen unterschiedliche Ansichten: die meisten sagen, er wäre weiß  oder grau, andere jedoch erklären, auch der Bart wäre rot
  • seine Gestalt ist gedrungen und kräftig, dagegen sind die Hände fein und zierlich.

 

Seine Kleidung und sein Zubehör

  • der Klabautermann trägt Matrosen- oder Seemannskleidung, bestehend aus einer Tuchjacke, Seemannshose und Seemannsstiefeln
  • bisweilen ist er auch mit Ölzeug und Südwester bekleidet
  • er soll auch schon in einem roten Anzug oder rotem Jäckchen mit roter Mütze erschienen sein (Wiese; S. 30)
  • anderswo wird er mit gelben Hosen und einem spitzem Hut beschrieben (Heims; S. 122)
  • verschiedene Überlieferungen sprechen von einer Art rundem Zimmermannshut auf dem Kopf, andere von einem großen schwarzen Schlapphut
  • der Klabautermann führt stets einen hölzernen Kalfaterhammer mit sich
  • ebenso hat er allzeit eine Tabakspfeife und manchmal eine Seemannskiste bei sich

 

Bevorzugte Aufenthaltsorte des Klabautermanns

  • der Klabautermann sitzt nach den am weitesten verbreiteten Auffassungen gewöhnlich unter der Ankerwinde
  • er soll auch oft im Laderaum sein
  • am liebsten scheint er sich jedoch im Zwischendeck und auf dem Klüverbaum aufzuhalten
  • daneben will man den Klabautermann öfters in der Takelage gesehen haben; wenn er auf dem Bramsegel sitzt, wäre das ein Zeichen dafür, dass guter Wind weht oder naht;
  • häufig wird betont, der Klabautermann hocke bei Gefahr für Schiff und Mannschaft auf einer Rahe und weise mit dem Finger die Richtung, die das Schiff für seine Rettung einschlagen müsse
  • es heißt, der Klabautermann gehe wie die Ratten von Bord, wenn das Schiff nicht mehr zu retten sei; vorher setze er sich auf das Steuer und zerbreche es

 

Sonstige Lebensumstände des Klabautermanns

  • trotz seiner kräftigen Gestalt soll der Klabautermann quirlig und ungeheuer gelenkig sein
  • er besitzt jedoch nur eine dünne Stimme
  • für seine Arbeit verlangt er ein Schälchen mit Milch
  • der Klabautermann trinkt aber auch gern Rum und isst gern gut
  • um ihn sich geneigt zu machen, stellte man ihm auf  vielen Schiffen stets ein Gedeck mit auf die Back
  • ihm werden herausragende Kenntnisse auf allen Gewässern der Welt zugeschrieben.
  • seinen Stolz hat er auch; er mag gar nicht zum Narren gehalten werden:
    • wer ihn ärgert, dem stellt er ein Bein oder hängt ihn in die Rahen;
    • wenn man ihm Kleidung oder Schuhe hinlegt, verlässt er das Schiff

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*  (Wossidlo 1951; S. 28) ist eine Literaturangabe. Der Name gibt den Autor im alphabetisch geordneten Literaturverzeichnis an. Hat der gleiche Autor mehrere von uns aufgenommene Bücher verfasst, so wird das durch eine dem Namen  folgende Jahreszahl gekennzeichnet. Wenn wir nicht Bezug auf das ganze Werk nehmen, ist dies durch konkrete Seitenzahlen angegeben.

**  Nichts zu tun hat der Klabautermann mit dem Pumuckl, auch wenn sich die Autorin zu einem gewissen Teil des Kulturgutes „Klabautermann“ bedient. Der Pumuckl ist im Gegensatz zum Klabautermann eine von Kaut  1963 erfundene, geschickt vermarktete künstliche Figur.

*** Schröder, Heinrich : Streckformen, Germanische Bibliothek II 1: Beiträge zur germ. Sprach- und Kulturgeschichte 1906, Seiten 157 – 169 – zitiert nach Loorits